Münz-Schach-Shop

Startseite
Partien-Downloads
Links
Artikelgruppen:
Briefmarken
Gedenkeuromünzen
Gedenkmünzen
Goldmünzen
Indium
Kursmünzsätze
Münzen
Münzen Silber
Münzen Weimarer R.
NEUES
Palladiummünzen
Platinmünzen
Schachautographen
Schachbriefmarken
Schachbücher
Schachhardware
Schachmemorabilia
Schachmünzen
Schachpostkarten
Schachstempel
Schachtelefonkarte
Schachvideos
SCHNÄPPCHEN
Software
Spielmaterial
Starterkits
Verlagsprogramm
Verpackungen
Suchen nach:


Technisches:
AGB
Bedienungsanleitung
Haftungsauschluss/Disclaimer
Impressum
 


Glenz, Karl-Heinz/ Zöfel, Peter/ Das ELO System
Glenz, Karl-Heinz/ Zöfel, Peter/ Das ELO System

FIDE-Rating und Deutsche Wertungstahl
(Selbstverlag, 2. Auflage Dorsten 1997)

Paperback, 160 Seiten

in deutscher Sprache


KLAPPENTEXT:

Der Autor
Durch sein Geburtsdatum mit veranlaßt, hatte der Autor -er vollendete am 7.7.77 sein 50. Lebensjahr - stets ein ungetrübtes, ja glücklich zu nennendes Verhältnis zu Zahlen. Seinem beruflichen Lehrmeister, dem Deutschen Schachmeister Dr. Wilfried Lange, verdankt er viel, aber das Schachspielen hat er bei ihm nicht gelernt. Er wurde aber früh bei der Schachorganisation eingesetzt. So war er z.B. in den Semesterferien während des Studiums zum Chemie-Ingenieur ein wichtiger Helfer beim "Großen Meisterturnier" zu Essen 1947. Er konnte damals nicht ahnen, daß gerade dieses Turnier die Basis für das Ingo-Wertungssystem sein würde. Altmeister Alfred Brinckmann drängte ihn anläßlich des o.g. Turniers, doch bald einem Schachverein beizutreten. So wurde er in Essen Mitglied der Schachabteilung der Sportfreunde Katernberg, denen er nach fast einem halben Jahrhundert noch heute angehört. Schon nach drei Monaten war er dort Spielleiter, später dann für viele Jahre Vorsitzender.
In diese Zeit des aufblühenden Vereins, der schließlich die höchste Spielklasse erreichte, fiel auch die Notwendigkeit, die stark angewachsene Mitgliederzahl nach sportlichen Gesichtspunkten zu ordnen. Dafür gab es damals nur das neu entwickelte Ingo-System. Zunächst wurden mit vielen Helfern auf regionaler Basis inoffiziell Berechnungen durchgeführt. Die erste Anerkennung erfolgte, als der Schachbund Nordrhein-Westfalen den Posten eines Ingo-Bearbeiters mit Karl-Heinz Glenz besetzte. Da er in diesem Landesverband 9 Jahre lang dem erweiterten Vorstand angehörte, und zwar als Vorsitzender des jetzigen Verbandes Ruhrgebiet, hatte er beste Voraussetzungen zur Verbreitung des Wertungsgedankens. Ab 1958 spielt der Autor infolge Umzugs noch heute aktiv für den Schachklub Hervest-Dorsten 56, dessen Spielleiter er ebenfalls für viele Jahre lang war.
Der große Durchbruch gelang 1974, als der Deutsche Schachbund das Ingo-System zu seinem offiziellen Wertungssystem erhob und Karl-Heinz Glenz an die Spitze der Ingo-Zentrale gestellt wurde. Dieses Amt hat er 20 Jahre lang versehen. Sein Arbeitsgebiet erweiterte sich, weil er als Rating-Officer für die Elo-Zahlen, Normerfüllungsdokumente und Titelanträge bei der FIDE zuständig war. So war er auch gut vorbereitet, als durch die Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten der Auftrag erging, anstelle des Ingo-Systems ein Elo-modifiziertes Verfahren beim DSB einzuführen, was mit der Ausarbeitung des umfangreichen DWZ-Regelwerks abgeschlossen wurde.
Kaum ein anderer als der Autor, der natürlich mit allen wichtigen deutschen Wertungsfachleuten vielfältigen Kontakt pflegte, dürfte die Pioniere des Wertens von Schachspielern, nämlich Anton Hößlinger und Prof. Arpad Elo, noch persönlich gekannt haben. Seine verdienstvolle Tätigkeit für das Schach im allgemeinen und und für die Wertungstätigkeit im besonderen fand den Ausdruck durch höchste Ehrungen seiner beiden Vereine, des Schachbezirks Emscher-Lippe, des Schachverbandes Ruhrgebiet, des Schachbundes Nordrhein-Westfalen und nicht zuletzt durch den Deutschen Schachbund sowie den Deutschen Fernschachbund. Ein Großteil der umfangreichen Erfahrungen des Autors lassen sich in diesem Buch wiederfinden.


VORWORT:

Dieses Buch ist die Nachfolge-Ausgabe der sehr schnell vergriffenen Publikation "Das Elo-System" von Peter Zöfel und Karl-Heinz Glenz aus dem Jahr 1992. Das daraus im nächsten Kapitel wiedergegebene Vorwort ist weiterhin aktuell und wird hier ergänzt. Im übrigen sind alle Kapitel überarbeitet und mehr oder weniger neueren Verhältnissen angepaßt worden. Während sich beim FIDE-Rating nur einige Vorschriften geändert hatten, mußte das Kapitel über die Deutschen Wertungszahlen aufgrund von neuen Wertungsregularien völlig neu geschrieben werden.
Die meisten nationalen Wertungsverfahren für Schachspieler basieren inzwischen auf den Ideen von Professor Elo. Der Ausdruck "Elo-Zahl" ist demnach der allgemeine Oberbegriff für alle diese Systeme. Tatsächlich unterscheiden sich diese jedoch durch gewisse Variationen, z.B. andere K-Faktoren, Mindestpartienanzahl für Ungewerte, ohne oder andere Begrenzungen nach unten, kontinuierliche statt periodischer Berechnungsweise u.a. Dementsprechend wird versucht, immer dann von Elo-Zahlen und Elo-System zu sprechen, wenn es sich um die von allen verschiedenen Systemen verwendeten gleichartigen Rechenprinzipien handelt. Davon und untereinander abgegrenzt ist dann speziell von FIDE-Elo-Zahlen, FIDE-Rating(s) oder einfach Ratings die Rede, bzw. von DWZ, Führungszahlen, nationalen Elo-oder Wertungszahlen. Bei den meisten Wertungssystemen steht K als Symbol für den Entwicklungskoeffizienten. In diesem Buch wurde zur Vermeidung von Verwechslungen dem Entwicklungskoeffizienten K beim DWZ-Verfahren dessen ursprüngliche und allgemein übliche Bedeutung zurückgegeben. Stattdessen erhielt das DWZ-spezifische E die Bezeichnung Erfolgsanteilfaktor, was verständlich sein sollte und hoffentlich bald allgemeine Verwendung findet.
Außerdem sei darauf hingewiesen, daß solche Begriffe wie Spieler, Gegner oder Teilnehmer automatisch immer auch Spielerin, Gegnerin oder Teilnehmerin bedeuten. Die Rang- und Bestenlisten wurden so weit als möglich aktualisiert, haben also meistens einen Stand von Anfang bis Mitte 1997. Die Bundesligabeispiele beziehen sich jetzt auf die Spielzeiten 1994/95, 1995/96 und 1996/97.
Ganz neu aufgenommen wurden in aller Ausführlichkeit die Kapitel Fernschachwertung sowie nationale Wertungen in Österreich und der Schweiz. Erstmals findet man auch Ranglisten für Schachcomputer.
Ich danke meiner Frau Edith für ihre Geduld und ihr Verständnis und meinem Schachkollegen Frank Scheele für die allgemeine Beratung und EDV-Unterstützung. Es ließ sich nicht vermeiden, andererseits hat es aber auch Methode, daß diverse gleichartige Rechenoperationen in den verschiedenen Kapiteln in Form von Wiederholungen abgehandelt werden. Dies ist der Hauptgrund für die vielen Querverweis-Angaben. Eine weitere große Hilfe ist sicherlich das Stichwortverzeichnis am Schluß des Buches.
Möge es mir also gelungen sein, das nicht ganz leichte Thema des Wertens von Schachspielern dem Leser wenigstens so weit erklärt zu haben, wie es für seine Belange erforderlich ist.

Karl-Heinz Glenz, Dorsten, August 1997, im Vorwort



Schachbücher
SMATH02
Aktualisiert: 17.07.2004
Glenz, Karl-Heinz/ Zöfel, Peter/ Das ELO System


14,80
Menge:
Eine Seite zurück


Powered by CaupoShop Classic